Der Social Media-Knigge

Der Social Media-Knigge: fünf Do’s und Dont’s
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Der Social Media-Knigge

Wer die Sozialen Medien nutzt, der sollte sehr genau darauf achten, was er postet. Und das gilt sowohl privat, als auch beruflich. Besonders aber für das Vorankommen der eigenen Firma sind die Posts überaus wichtig. Der eigene digitale Footprint ist entscheidend. Deshalb braucht es geeignete Strategien, mit der Sie die Zielgruppen erreichen und die richtige Plattform finden. Hier die fünf wichtigsten Do’s und Dont’s, mit denen Sie sich optimal vernetzen und mehr Follower zu Kunden machen.

Die fünf Do's für den professionellen Umgang mit Social Media

1. Achten Sie auf die richtigen Privatsphäre-Einstellung

Einige Social-Media-Seiten, wie Facebook oder Google+, haben generelle Einstellungen für die Privatsphäre der Konten. Bei anderen, wie etwa Pinterest, können die Privatsphäre-Einstellungen für bestimmte Inhalte festgelegt werden.

Öffentliche Profile sind allseits sichtbar, selbst für Personen, mit denen Sie nicht verbunden sind. Das ist ein guter Weg, um eine Online-Präsenz für sich oder die eigene Firma aufzubauen, wenn die eigenen Beiträge und Kommentare professionell gehalten werden.

Aber auch, wenn Ihr Profil nicht öffentlich ist, gibt es einige Dinge, die Sie nicht kontrollieren können, etwa Tags: Wenn jemand Sie in einer Statusmeldung oder das Bild markiert, können dessen Freunde und Verbindungen diesen Inhalt trotzdem sehen.

Es gibt also zwei Möglichkeiten: Sie können Ihre Privatsphäre-Einstellungen für markierte Inhalte ändern oder einfach die Regeln der Professionalität in den sozialen Medien befolgen. Das heißt, niemals etwas posten, das sich negativ auf Ihren Ruf oder den der Firma auswirken könnte.

2. Follower zu Kunden machen

Studien zeigen, dass Werbung in sozialen Netzwerken oft nicht als aufdringlich empfunden wird. Sie wird häufig sogar als positiv wahrgenommen. Sind Videos oder Posts originell und kreativ finden sei schnell Interessenten. Wer solche Inhalte einstellt, der bekommt viele Likes und wird im besten Fall sogar abonniert. So werden potentielle Kunden zunächst zu Freunden, Fans und Followern und später im besten Fall zu Kunden.

Originelle und ungewöhnliche Posts, Videos oder Tweets verbreiten sich oft rasend schnell im Netz und werden viral. In den sozialen Netzwerken werden sie mit immer mehr weiteren Usern geteilt. So manche Werbebotschaft ist so populär, dass sie sich über Nacht weltweit verbreitet. Das ist besonders gut für Firmen, die international aufgestellt sind. Mit solchen Posts oder Tweets können Sie so manche Follower zu Kunden machen.

3. Zielgruppen definieren – die richtigen Kanäle finden

Jede Social Media-Plattform erreicht eine andere Zielgruppe: Insofern müssen zunächst Ziele und Strategien für die Social-Media-Nutzung definiert werden. Nur so werden Sie die richtige Plattform finden. Sind die Kapazitäten gering, lieber zunächst nur auf einen Kanal konzentrieren. Wenn die Firma wächst und später mehr Personal vorhanden ist, kann man immer noch ausweiten.

Eines der größten Differenzierungsmerkmale in den Social Networks sind die jeweiligen Bevölkerungsgruppen, die dort zu finden sind. Das bezieht sich auf die Altersstruktur, aber auch auf ihre Interessen und die Lebenssituation.

TikTok etwa richtet sich an sehr junge Menschen von 15 bis 25 Jahren. Sie nutzen das Netzwerk vor allem als amüsanten Zeitvertreib. Angebote wie LinkedIn oder Xing dagegen richten sich an Akteure, die im Berufsleben stehen und das Netzwerk für die eigene Firma oder die Karriere nutzen. Die Zielgruppe muss also zu den eigenen Produkten oder Dienstleistungen passen, um den maximalen Effekt zu erreichen.

4. Regelmäßig posten – das Potential ausschöpfen

Die sozialen Netzwerke, wie Facebook, Twitter oder Xing, sind für Unternehmen vor allem eine gute Möglichkeit, Nachrichten zu verbreiten, neue Produkte vorzustellen und sich mit Kunden und Interessenten zu vernetzen.

Die Kommunikation in den Sozialen Medien hat aber zwei Richtungen, das sollten Sie bedenken: Alles, was Sie posten, kann eine Reaktion hervorrufen. Diese Reaktion kann positiv oder negativ ausfallen. Ein sehr wichtiger Aspekt dabei: Posten Sie regelmäßig, aber mit Substanz. Und beantworten Sie möglichst jeden Post/Kommentar. Das schafft Vertrauen und verbessert die Kundenbindung. Bleiben Sie im Dialog immer authentisch und seinen Sie geduldig, auch, wenn eine Anfrage nervig oder unsachlich ist. Gelassenheit und Objektivität sind Trumpf in der Kommunikation.

5. Prio eins: korrekte Rechtschreibung und Grammatik

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, penibel auf korrekte Rechtschreibung und Grammatik zu achten. Leider findet man noch immer viele Posts und Beiträge in Sozialen Netzwerken, die etliche Fehler aufweisen. Das schadet dem Image enorm, denn schnell werden unbewusst Rückschlüsse auf die Qualität der eigenen Produkte oder Dienstleistungen gezogen. Rechtschreibung und Grammatik sind also kein „Nice to have“, sondern der Schlüssel für die eigene Glaubwürdigkeit. Für die Prüfung vor dem Posten gibt es sogar etliche kostenlose Tools im Web.

5. Prio eins: korrekte Rechtschreibung und Grammatik

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, penibel auf korrekte Rechtschreibung und Grammatik zu achten. Leider findet man noch immer viele Posts und Beiträge in Sozialen Netzwerken, die etliche Fehler aufweisen. Das schadet dem Image enorm, denn schnell werden unbewusst Rückschlüsse auf die Qualität der eigenen Produkte oder Dienstleistungen gezogen. Rechtschreibung und Grammatik sind also kein „Nice to have“, sondern der Schlüssel für die eigene Glaubwürdigkeit. Für die Prüfung vor dem Posten gibt es sogar etliche kostenlose Tools im Web.

Die fünf Dont's für den professionellen Umgang mit Social Media

1. Nicht nur Text posten

Text ist natürlich wichtig, um die eigenen Botschaften zu senden. Aber eine reine „Bleiwüste“ wirkt abschreckend auf Leser. Und die meisten Menschen reagieren am stärksten auf visuelle Reize. Peppen Sie den Inhalt deshalb mit Zwischenüberschriften und Bildern auf.

Bitte also nicht nur einen Textbeitrag nach dem anderen erstellen, sondern auch Videos, Bilder und Infografiken einbinden. Es gibt eine Reihe kostenloser Bildbearbeitungs-Websites, mit denen bequem und schnell eigene Infografiken oder aufmerksamkeitsstarke Bilder erstellt werden können.

2. Nicht zu verkaufsorientiert auftreten

User werden in den sozialen Medien von Unternehmen regelrecht bombardiert, die etwas verkaufen wollen.

Klar – auch Sie wollen Ihre Produkte und Dienstleistungen verkaufen. Wer jedoch versucht, das zu erzwingen, wird das Gegenteil erreichen.

Natürlich dürfen Sie auf den eigenen Online-Shop aufmerksam machen oder über Rabatt informieren. Allerdings sollte nicht jeder Beitrag die eigenen Produkte vermarkten. Das schreckt die Leute nur ab. Deshalb ab und zu auch rein informierende oder nutzwertige Beiträge abseits des eigenen Business einstellen. Vermeiden Sie außerdem zu verkaufsorientierte Sprache. Auch das wirkt abschreckend.

3. Weitere Kanäle nicht vergessen

Regelmäßig posten ist wichtig, am besten originell und kreativ. Wer allerdings mehrere Social-Media-Kanäle betreibt, sollte seine Beiträge auf allen Konten veröffentlichen. Auch hier hilft Automatisierungssoftware dabei, dass das mit geringem Mehraufwand möglich ist.

Von Facebook zu Google+ können Beiträge problemlos hin- und her kopiert werden. Bei Twitter, Instagram oder YouTube dagegen, müssen die Inhalte über verschiedene Medien pro Plattform geteilt werden.

4. Links nicht vergessen

Beiträge in den Sozialen Medien verfolgen zwei Ziele: mehr Likes auf der eigenen Social-Media-Seite und potenzielle Kunden auf die Firmen-Website locken.

Vertrauen Sie nicht einfach darauf, dass Ihre Kunden Ihre Website-URL auf Ihrem Social-Media-Profil sehen und darauf klicken werden. Verlinken Sie jeden Beitrag auf die eigene Website. Je nach Ziel nicht nur auf die Startseite, sondern gleich auf die gewünschte Unterkategorie verlinken.

Wenn Sie einen Blogbeitrag teilen, den Sie geschrieben haben, möchten Sie Kunden zu diesem Beitrag verlinken. Wenn Sie gerade ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung angekündigt haben, möchten Sie Kunden auf Ihren E-Commerce-Shop verlinken. Wenn Sie auf der Suche nach neuen Leads sind, leiten Sie Besucher zu Ihrer Landing Page, damit sie sich anmelden können.

Bei vielen Social Media-Plattformen, einschließlich Facebook und Instagram, können Sie jederzeit zurückgehen und Ihren Beitrag bearbeiten, wenn Sie den Link vergessen haben. Am besten sollte die Verlinkung in Fleisch und Blut übergehen.

5. Negative Kommentare und Bewertungen nicht ignorieren

Es ist unvermeidlich, dass Kunden irgendwann Beschwerden posten werden und sich negativ äußern.

Genau diesen Kommentaren müssen Sie Priorität einräumen. Wenn der Kunde eine schlechte Erfahrung gemacht hat oder ein defektes Produkt erhalten hat, treten Sie in Dialog mit ihm. Geben Sie ihm eine Telefonnummer oder den E-Mail-Kontakt eines Mitarbeiters, der sich um das Problem kümmert.

Es kann beängstigend sein, den ersten negativen Kommentar zu erhalten. Ihre erste Neigung könnte sein, es unter den Teppich zu kehren. Tun Sie das nicht! Ihre zweite Neigung könnte sein, den Beitrag zu löschen. Tun Sie auch das auf keinen Fall! Es sei denn, der Beitrag ist voll von Schimpfwörtern oder anderen unverschämten Äußerungen. Wenn Sie alle negativen Beiträge löschen, bleibt das nicht lange unbemerkt. Sie werden bald einen Ruf bekommen, und zwar keinen guten.

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