Was gutes Content Marketing ausmacht!

Gutes Content Marketing ist keine „Rocket Science“.
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Was gutes Content Marketing ausmacht!

Gutes Content Marketing ist keine „Rocket Science“.

Im Wesentlichen geht es darum, neben dem Produkt oder der Dienstleistung, die verkauft werden soll, den Besuchern der Webseite einen Mehrwert zu bieten. Das kann durch Beraten, Informieren oder auch Unterhalten geschehen. So können auf elegante Weise neue Kunden hinzugewonnen und Bestandskunden gehalten werden. Im folgenden Beitrag erfahren Sie, wie Sie effizientes Content-Marketing in Ihren Social Media Kanälen betreiben können, etwa durch visuelles Storytelling.

Traditionelles Content Marketing

Content Marketing hat eine lange Tradition: Schon in den 1950er Jahren begann die allseits bekannte Marke Dr. Oetker mit dem Aufdrucken von Rezepten auf Backpulverpackungen und schaffte so einen indirekten Anreiz zum Kauf. Die Idee wurde damals von den Kundinnen begierig aufgenommen und verhalf dem Unternehmen zu mehr Bekanntheit und einem deutlichen Umsatzzuwachs. Aus den vielen Einzelrezepten wurde später ein komplettes Kochbuch, das heute zu dem meistgekauften auf den Markt gehört.
Aber das Konzept, den Kunden nicht nur ein Produkt anzubieten, sondern zusätzlich kostenlosen und nützliche Inhalt zur Verfügung zu stellen, funktioniert nicht nur im Einzelhandel, sondern auch im Web bestens.

Content Marketing im Netz

Das Internet verleiht dieser Form des Marketings zusätzliche Möglichkeiten: Im Web können User mit den angebotenen Inhalten auch interagieren und Content kann übers Web gezielt verbreitet werden.

Was Content Marketing will

Content Marketing ist bitte nicht mit klassischer Werbung zu verwechseln, in deren Mittelpunkt immer das Produkt steht. Es bietet immer einen Mehrwert zum eigentlichen Produkt. Inhaltlich kann es zwar auch um das Produkt oder die Dienstleistung gehen, im Vordergrund steht aber eindeutig ein nicht kommerzieller Mehrwert für den Leser oder Rezipienten. Es soll die Interessen der Besucher/Leser ansprechen und sie durch nützliche oder unterhaltsame Inhalte immer wieder auf die Seite locken.
Eine solide Content-Marketing-Strategie ist entscheidend für die Kundenakquise. Deshalb sollten Sie sich mit Ihrer Zielgruppe vertraut machen. Ermitteln Sie deren Vorlieben und Abneigungen, und passen Sie Ihre Inhalte entsprechend an. Das hilft Ihnen, die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe noch besser zu gewinnen.

Perspektiven auf das Content Marketing

Je nachdem, welchen Standpunkt man einnimmt, gibt es zwei unterschiedliche Perspektiven auf diese Art des Marketings:

Content Marketing als zentraler Aspekt des Online Marketings


Jede Art von Online-Marketing benötigt nützliche, unterhaltsame oder informative Inhalte. „Gute“ Inhalte sind keine hilfreiches „Add On“, sondern unverzichtbar, sollen nachhaltig Kunden gebunden und hinzugewonnen werden. Und das wird nur funktionieren, wenn deren Interessen und Bedürfnisse durch die angebotenen Inhalte auch angesprochen werden.

Guter Content ist für folgende Online-Marketing Maßnahmen notwendig:
• Social Media Marketing
• Search Engine Optimization (SEO) sowie SEA Landing Pages: Nur spannender Content wird Web-Surfer auf die eigene Landing Page locken.
• Klassische Public Relation (PR)
• Optimieren der Conversion Rate: Ohne attraktive Inhalte hilft das beste Design nichts.
• E-Mail-Marketing

Content Marketing als selbständiges Marketing-Tool

Content Marketing ist sozusagen das Gegenteil von klassischer Werbung. In einem klassischen Werbespot stehen immer die Produkte im Mittelpunkt und er bietet dem Betrachter keinen Mehrwert. Beim Content Marketing steht dagegen nicht das Produkt in Zentrum, sondern der Kunde mit seinen speziellen Interessen und Bedürfnissen.

Arten des Content Marketings

Die Formen des Content Marketings sind vielfältig und können auch eine Mischung aus Online- und Offline- Maßnahmen sein, etwa ein Blog.

Der Blog

Der Blog auf einer Webseite ist für Unternehmen eine elegante Möglichkeit, etwa News oder Studien zu veröffentlichen, oder aber bestimmte Informationen unters Volk zu bringen. Wichtig dabei: Ein Blog wird nur dann nachhaltig User und potenzielle Kunden auf die Seite ziehen, wenn es ein nicht kommerzieller Bereich ist. Der Blog ist sozusagen eine spezielle Form des Content Marketings. Im Unternehmens-Blog lassen sich fast alle weiteren Formen des Content Marketings veröffentlichen.

Visuelles Storytelling

Visual Storytelling arbeitet ebenso wie das traditionelle Storytelling mit Geschichten. Allerdings wird die Geschichte beim visuellen Storytelling vor allem mit Fotos und Videoaufnahmen erzählt, um noch besser die Emotionen transportieren zu können. Audio- und Textelemente werden nur ergänzend zur dominanten Bildsprache eingesetzt. Mit dieser Methode kann die Botschaft noch nachhaltiger im Gedächtnis der User verankert werden.

Das visual Storytelling unterscheidet sich auch in der Art der Vermarktung, da es multimediale Marketing-Kanäle nutzt. Bei dieser Art des Geschichtenerzählens dienen Social Media-Kanäle als Multiplikator. So lässt sich ein komplettes Universum an Stories erschaffen.

Für visuelle Stories am besten geeignet sind Instagram und YouTube, denn diese Plattformen sind genau dafür gemacht.

Aber auch Twitter, Snapchat oder Facebook können geeignet sein. Letztendlich ist der beste Kanal der, auf dem sich die eigene Zielgruppe am häufigsten bewegt. Das gilt es vorher unbedingt herauszufinden.

Weitere mögliche Formen des Content Marketings

Whitepaper und E-Books
Grafiken
Podcasts und Videos
Webinare und Hangouts
Newsletter und Studien
Internetforen und Kooperationen mit Partnern

Sechs handfeste Tipps für gutes Content Marketing


1. Seien Sie zielgerichtet bei jedem Inhalt

Ein häufiger Fehler ist es, mit einem Inhalt alle möglichen Kunden gewinnen zu wollen. Aber das Erfolgsgeheimnis für Content Marketing liegt in der genauen Kenntnis der Zielgruppen: Alter, Geschlecht und sozioökonomischer Status spielen eine wichtige Rolle. Clustern Sie Ihre Kundengruppen.

Mit diesen Infos erstellen Sie nun speziell Inhalte für jede Käufergruppe. Wenn Sie etwa Küchengeräte verkaufen, sind vielleicht viel Kunden Mütter. Diese Kategorie kann noch unterteilt werden in Vollzeit-Hausfrauen oder Teilzeit-Beschäftigte, die Karriere und das Kochen/die Kinder parallel jonglieren müssen.

Jetzt können Sie Inhalte für jede dieser Untergruppen zuweisen. Diese Strategie macht es einfacher, einen Blogbeitrag oder eine Infografik über Lösungen für deren Alltagsprobleme zu verfassen.

2. Bleiben Sie Ihrem Stil und Tonfall treu

Wer die Aufmerksamkeit einer Zielgruppe bekommen und behalten will, sollte konsistent bei Stil und Sprache seiner Beiträge sein. Wenn Sie nicht alle Inhalte selbst verfassen, achten Sie darauf, dass externe Verfasser einen vergleichbaren Stil haben. Entscheiden Sie sich bei der Ansprache Ihrer Zielgruppe für Du oder Sie und behalten Sie das auch bei!

3. Nutzen Sie Analytics-Tools zur Qualitätskontrolle

Analytics-Tools helfen Ihnen, die Effektivität Ihrer Inhalte zu quantifizieren. Schließlich ist es entscheidend, zu erfahren, ob ein Artikel oder ein Video dazu beigetragen hat, einen potenziellen Kunden zu einem zahlenden Käufer zu machen.

Folgende Faktoren sollten Sie überwachen, um den Erfolg und die Effektivität Ihrer Inhalte zu bestimmen:

Exposure:
Damit kann die Reichweite Ihrer Inhalte ermittelt werden. Berücksichtigt werden etwa Social Shares, Traffic und Markenerwähnungen. Mit den gewonnenen Daten können Sie dann zusätzliche Zielgruppen definieren.

Engagement:
Das Engagement misst, wie die Inhalte bei den Menschen ankommen. Einbezogen werden etwa Klickraten, die Verweildauer auf der Seite, die Scrolltiefe sowie die Likes und Shares in den sozialen Medien. Wichtig ist auch die Absprungrate, d.h. der Prozentsatz der User, die Ihre Website verlassen, ohne weitere Seiten zu erkunden.

SEO:
Ihr Content spielt auch eine Rolle für das Suchmaschinen-Ranking. Deshalb müssen Sie Variablen der Suchmaschinenoptimierung (SEO), wie Schlüsselwörter und Links, verfolgen.

Conversion:
Dieser Faktor betrachtet den Umsatz, den ein einzelner Inhalt oder die gesamte Kampagne gebracht haben. Er bewertet Ihre Leads, Verkäufe und Abonnements.

Geeignete Analytics-Tools

Viel Social Media Plattformen bieten passende Tools an, mit denen die genannten Faktoren bequem analysiert werden können. Beispiele sind:

• Twitter Analytics
• Facebook Analytics
• Instagram Insights

Auch Google Analytics bietet eine einfache Möglichkeit, die eigenen Social-Media- und Website-Kennzahlen zu verfolgen. Anhand dieser Daten können dann Anpassungen vorgenommen werden, um die Interaktionsrate zu verbessern.

4. Machen Sie Ihre eigene Recherche

Jeden Tag werden Millionen neuer Inhalte veröffentlicht, da ist es eine echte Herausforderung, sich von der Masse abzuheben.

Ein hervorragender Ansatz kann etwa die Durchführung eigener Recherchen und die Veröffentlichung der Ergebnisse auf der eignen Website sein. Beim weiter oben erwähnten Küchengeschäft könnte das etwa eine Umfrage darüber sein, welche Küchengeräte oder -werkzeuge bei den Usern am meisten zum Einsatz kommen.

Das Ergebnis kann dann Basis für verschiedene Inhalte sein: eine Infografik, die einen Überblick über die Ergebnisse gibt oder ein Video, das zusätzliche Einblicke in mögliche Implikationen dieser Daten bietet.
Für die eigene Marktforschung muss man nicht in teure Tools investieren. Oft reicht es aus, aufmerksam zuzuhören, was die eigenen Kunden erzählen.

5. Schreiben Sie überzeugende Überschriften für PPC-Anzeigen

Pay-per-Click (PPC)-Anzeigen können Ihren Inhalten einen Schub geben. Um die potenzielle Reichweite Ihres Artikels zu maximieren, sollten Sie fesselnde Überschriften texten. Seien Sie aber nicht zu reißerisch, das schadet eher Ihrem Ruf, wenn die Leser dann merken, dass der Blogbeitrag keine Substanz hat.

Versuchen Sie beim Texten der Überschriften verschiedene Blickwinkel auf das Thema einzunehmen. Am besten binden Sie Ihr Team ein, denn wer nicht zu tief im Thema ist, hat oft die besten Ideen.

6. Aktualisieren Sie Ihre Inhalte

Einige Inhalte können von Zeit zu Zeit aufgefrischt werden. Wenn Sie zum Beispiel einen Rezept-Blog betreiben, können Sie Ihre Inhalte aktualisieren, indem Sie über die Top-Lebensmitteltrends des Jahres sprechen.
Sie können auch frühere Rezepte wiederverwenden, indem Sie einige in einem einzigen Artikel zusammenfassen.

Fazit

Content Marketing ist ein sehr effektives und relativ preiswertes Instrument, um das Interesse an Ihrer Marke sowie an den eigenen Produkten und Dienstleistungen zu wecken. So erhöhen Sie die Chancen, Besucher Ihrer Webseite in zahlende Kunden zu verwandeln.

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